Hörsaal und Seminargebäude Uniklinik | Homburg

Kategorien: Bildung und Forschung
Standort: Homburg
in Zusammenarbeit mit: Thoma Architekten
Jahr: 2009
Platzierung: Ankauf

Die vorhandene Situation des Campus der Uniklinik Homburg ist geprägt durch eine kleinteilige Bebauung, durchzogen mit großflächigem Grün. Einzelne Solitärgebäude sowie teilweise erhaltene Gebäude der radialen Bebauungsstruktur sind die Voraussetzung für den Neubau des Seminar-, Hörsaal- und Bibliotheksgebäudes.  Leitgedanke des Konzeptes ist eine Insel im Park - der neue Anlaufpunkt im zukünftigen Zentrum des Campus.
Die aus der radialen Bebauung aufgenommenen Winkel sowie die Ausrichtung der Volumen entlang eines Segmentbogens bestimmen die Position des Neubaus.
Das dem Höhenverlauf des Geländes folgende Basisplateau erhebt sich als Insel, auf der drei unterschiedlich dimensionierte Volumen von einem eingeschossigen Sockel zusammengehalten werden.   Die Anordnung und Größe der Einzelvolumen resultiert aus der Analyse von Dichte und Höhe der umgebenden Bebauung.
Der viergeschossige Körper des Seminarbereiches im nordwestlichen Teil des Gebietes ist Auftakt, schafft ein vis-a-vis zum Festsaal und bildet ein Gegengewicht zum zukünftigen Neubau der Inneren Medizin.
Die zweigeschossige Bibliothek im Süden begleitet als Gegenüber die bestehenden Institutsgebäude.
Der eingeschossige erhöhte Kubus der Hörsäle im östlichen Bereich stellt den Übergang in den anschließenden Landschaftsraum dar.  Das verbindende Element des Sockelgeschosses reagiert mit seiner Linienführung auf die umgebenden Raumkanten des Bestandes. Die dadurch entstehenden Rücksprünge auf dem Plateau bilden jeweils Freibereiche für die angrenzenden Funktionen und Eingangssituationen im Norden, Westen und Süden.