Krankenhaus | Innichen (A)

Kategorien: Gesundheit und Sport
Standort: Innichen
in Zusammenarbeit mit: Thoma Architekten; Seidel Architekten
Jahr: 2004
Platzierung: 3. Platz

Im Rahmen der umfangreichen Umstrukturierungsmaßnahmen an den bestehenden Gebäuden des Krankenhauses in Innichen wird der vorhandene Komplex durch ein neues Gebäude ergänzt. Der Baukörper präsentiert sich als Schichtung verschiedener, sich gegeneinander verschiebender Ebenen. Die untere Ebene der Tiefgarage entwickelt sich aus der Geländetopographie. Die darüber liegenden Ebenen des Krankenhauses heben sich deutlich davon ab und erscheinen als eigenständiger Körper. Der Baukörper greift die prägenden Linien der umgebenden Strukturen auf und bildet eine aus der Umgebung erwachsende eigenständige Form aus.
Der bestehende Innenhof ist Schauplatz der neugestalteten Einganssituation des Krankenhauses. Alle anderen bisher dort situierten Versorgungszufahrten werden ausgelagert, und gebündelt über die Zufahrt zum unterirdischen Ver- und Entsorgungsbereich von der Herzog- Tassilo- Straße aus realisiert. Die Zufahrt für Rettungswagen führt von der Herzog-Tassilo- Straße aus zum Hochparterre des Neubaus. Die Tiefgarage (1.+2. Untergeschoss des Neubaus) ist von der Herzog- Tassilo- Straße aus ebenerdig befahrbar. Die Ausfahrt befindet sich an der Atto- Straße und wird auch von den Versorgungsfahrzeugen genutzt. Durch die Verlagerung der Ver- und Entsorgungszufahrten aus dem Eingangshof heraus entsteht eine verkehrsreduzierte und repräsentative Eingangssituation. Zwischen dem Bestandsgebäude C und dem Neubau entsteht ein begrünter Innenhof, der für die Cafeteria eine Erweiterung ins Freie ermöglicht. Der Hof des denkmalgeschützten Gebäudes A wird von Personalspeisung und Personalaufenthalt als Außenbereich genutzt, und bietet als separater Bereich eine „Erholungsinsel" für die Mitarbeiter an.