Wettbewerb Neubau Heinrich-Böll-Oberschule Berlin

 

Beim beschränkten Realisierungswettbewerb zum Neubau der Heinrich-Böll-Oberschule in Berlin/Spandau erlangt unser Beitrag den 1.Preis. Für die Landschaftsarchitektur zeichnet Grün+Bunt aus Berlin verantwortlich. Die neue Schule ersetzt das Provisorium der letzten Jahre am gleichen Standort.

 

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Der Neubau der Heinrich-Böll-Oberschule in Berlin-Spandau nimmt eine wichtige städtebauliche Position im Bezug auf das Gesamtquartier und den Übergang zum westlichen Landschaftsraum ein. Dabei ist die Lage des Grundstücks geprägt durch das westlich anschließende Waldgebiet, den östlich und südlich angrenzenden Wohngebieten, sowie der nördlich freiwerdenden Fläche der jetzigen Schulbebauung. Der Neubau wird in Form eines mäandrierenden viergeschossigen Körpers an zentraler Stelle des Planungsgebietes platziert. Figurbildend ist dabei das Reagieren des Gebäudevolumens auf städtebauliche Kanten der vorhandenen Bebauung, baurechtlicher Rahmenbedingungen und die Umsetzung des komplexen Raum- und Freiflächenprogramms unter Berücksichtigung der Schaffung stadt-, frei- und innenräumlicher Qualitäten.

 

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Die Bildung klarer Funktionsbereiche, sowohl im Innen- als auch im Außenraum, ist Ansatzpunkt bei der Findung der Baukörperausformung. Dazu wird im Planungsgebiet eine annähernd quadratische Fläche für das Schulgebäude einschließlich Außenanlagen einbeschrieben – auf dieser Fläche, dem Schulhof, wird das Schulgebäude platziert. Die zentrale Idee bildet dabei die Ausformung von „Lernhäusern, verbunden über gemeinsame Bereiche und ein zentrales Forum als Mittelpunkt. Die lineare Verschiebung der einzelnen Gebäudeteile anhand städtebaulicher Achsen und Bezüge bildet zugleich unterschiedliche Freiräume im Kontext von Umgebung und Gebäude.

 

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