Neues Museum Weimar wird mit Thüringer EnergieEffizienzpreis ausgezeichnet

 

„Energieeffizienz ist ein Win-win-Instrument. Ein schonender Umgang mit Ressourcen schützt unsere Umwelt. Zugleich sparen Unternehmen Geld, wenn sie ihre Produktion frühzeitig und konsequent modernisieren. Viele Unternehmen haben das längst erkannt und dank der Fördermöglichkeiten des Energieministeriums auch umgesetzt“, sagt Thüringens Energieministerin Anja Siegesmund.

 

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ThEGA-Geschäftsführer Professor Dieter Sell ergänzt: „Der Thüringer EnergieEffizienzpreis würdigt Unternehmen und Institutionen, die mit neuen Ideen und technischen Innovationen die eigene Wettbewerbsfähigkeit stärken, die Umwelt schützen und den Wirtschaftsstandort Thüringen zukunftssicher machen.“

 

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Das Neue Museum in Weimar ist als Tageslichtmuseum konzipiert. Es eröffnete 1869 und wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Seit dem Wiederaufbau wird in den Räumen Kunst präsentiert. Das Raumklima muss entsprechend hohe konservatorische Anforderungen erfüllen. Vor der eigentlichen Sanierung analysierten Experten in einer Studie verschiedene Maßnahmen einer energetischen Sanierung zur Verbesserung des Raumklimas. Die Ergebnisse dieser Studie konnten umgesetzt werden, sodass eine hochwertige Nutzung und ein nachhaltiger Betrieb des Museums
gewährleistet sind.

Die Modernisierung des denkmalgeschützten Neuen Museums in Weimar hat beispielgebend gezeigt, wie
sich substanzschonende und wirtschaftlich vertretbare Maßnahmen an einem Denkmal entwickeln, planen und umsetzen lassen. Dabei wurde auf regenerative Energien gesetzt, die ein konservatorisch stabiles Klima in den Ausstellungsräumen sicherstellen. Es wurden nur geringfügige Eingriffe in die denkmalgeschützte Substanz bei gleichzeitiger Erweiterung des Nutzungsspektrums vorgenommen.

 

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Ulrike Glaser (Baureferentin Klassik Stiftung Weimar) und Markus Sabel (Projektleiter Kummer.Lubk.Partner Architekten)

 

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