Sportmedizin- und Therapiezentrum Olympia West | Innsbruck (A)

Kategorien: Gesundheit und Sport
Standort: Innsbruck (A)
in Zusammenarbeit mit: Walch ZT
Jahr: 2011
Platzierung: 4. Platz

Die Platzierung des rechteckigen Baukörpers bildet den Abschluss des Olympiageländes nach Westen und definiert mit seiner Gebäudekante den angrenzenden Freibereich. Der Baukörper, bestehend aus einem eingeschossigen Sockel und zwei unterschiedlich großen, aufgesetzten, zweigeschossigen Volumen, beruhigt die umgebende heterogene Bebauungsstruktur und bildet durch die solitäre Stellung des Neubaus einen städtebaulichen Akzent.
Durch seine Parallelstellung zur Olympiahalle entsteht ein schräg zulaufender Vorbereich zum Grünzug. Er dient der Erschließung des Neubaus und orientiert sich somit zur Stadt.
Eine Erweiterung des  großen Volumens um den OP-Bereich und zugehörige Bettenstation ist im Norden möglich.
Der Baukörper gliedert sich in einen zusammenfassenden Sockel, auf dem zwei unterschiedlich dimensionierte, gleich hohe Körper platziert werden. Entlang der Westseite, von der Stadt kommend gut sichtbar und zum Park orientiert, liegen die getrennten Zugänge zu den einzelnen Gebäudeteilen bzw. Funktionseinheiten.
Der nördliche kleinere Körper ist dem ÖSV vorbehalten. Seine Grundrissstruktur wird durch außenliegende Büroachsen und eine innere Funktions-/Dunkelraumzone geprägt. Im Erdgeschoss wird der ÖSV über einen großzügigen und lichtdurchfluteten Eingangsbereich mit Ausstellungsfläche, Besprechungsräumen und die dem Empfang zugeordneten Nebenfunktionen erschlossen.
Im südlichen Bereich, Richtung Park und Olympiagelände gelegen, befinden sich die weiteren Zugänge.
Der sich nach oben vergrößernde Innenhof ermöglicht optimale Belichtungsverhältnisse für alle Raumgruppen und generiert jeweils eigene Außenbereiche. Die allseitige Orientierung sowie der Innenhof ermöglichen einen ständigen Außenraumbezug und differenzierte Raumeindrücke.