Umbau und Erweiterung Realschule | Coburg

Kategorien: Bildung und Forschung
Standort: Coburg
in Zusammenarbeit mit: Thoma Architekten
Jahr: 2012
Platzierung: 3. Platz

Die vorhandene Situation der Realschule Coburg II ist durch eine lineare, terrassierte Bebauungsstruktur, durchzogen mit großflächigem Grün charakterisiert. Eine stark ausgeprägte Topographie, ein Konglomerat einzelner Ausbaustufen sowie die Weitläufigkeit des Schulgeländes sind die Voraussetzungen für die Erweiterung der Realschule.
Leitgedanke des Konzeptes ist die Terrassierung – und damit das Erhalten und Stärken der bestehenden Qualitäten unter Berücksichtigung der Einbindung in die Landschaft.
Durch den Abbruch der bestehenden Umkleiden wird die Grundlage zur Reorganisation der verbleibenden Gebäudeteile geschaffen. Die bestehenden Bauteile A und B werden nach Westen bzw. nach Osten verlängert. Über eine Verbindung der Eckpunkte entlang einer Gerade wird die Länge der jeweiligen Neubauanteile bestimmt.
Die westliche Verlängerung des Bauteil A ist eingeschossig aufgeständert und ermöglicht das Durchfließen der Freiflächen bis zum neuen Pausenhof. Die östliche Verlängerung des Bauteil B ist zweigeschossig ausgebildet und komplettiert die Straßenflucht zwischen Bauteil A und C. Die neue Doppelsporthalle, halb eingegraben, besitzt auf ihrem Dach, in Verlängerung des neu geschaffenen Pausenhofes, eine Außensportfläche.
Der Außenraum wird dem Konzept folgend in unterschiedliche Plateaus gegliedert. Jedem Bauteil wird ein eigener Freibereich zugeordnet. Eigene Ausgänge zu den angrenzenden Funktionen im Außenbereich verbinden alle Baukörper über diese Freiflächen miteinander.
Der große Pausenhof in Verlängerung der Eingangs- und Pausenhalle ist das zentrale Element. Über eine Freitreppe mit Sitzstufen gelangt man auf den höher gelegenen Hof von Bauteil B und den tiefer gelegenen Aktivspielplatz im Westen des Grundstücks.